Der ist der Text, auf den man bei einem Link klickt. Bei einem internen Link liefert er zusammen mit dem umgebenden Absatz wichtigen Kontext zur Bedeutung der Zielseite.

Beschreibende Ankertexte helfen Nutzern und Suchmaschinen, das Ziel einzuordnen. Generische Formulierungen verschenken diesen Kontext:

  • Schwach: hier klicken, mehr erfahren, weiter
  • Besser: interne Verlinkung optimieren, Canonical-Tags richtig setzen

Ankertexte dürfen klar und beschreibend sein, sollten aber natürlich bleiben und nicht in jedem Link exakt gleich klingen. Wenn derselbe Ankertext auf mehrere unterschiedliche Zielseiten zeigt, entstehen widersprüchliche Signale, die den Themenfokus verwässern können. Google empfiehlt, Linktexte so zu gestalten, dass sie den verlinkten Inhalt verständlich beschreiben.

Warum Ankertext für Suche und KI zählt #

Der klickbare Text eines Links ist ein Relevanzsignal für die Zielseite: Er sagt Crawlern und Sprachmodellen, was hinter dem Link zu erwarten ist. Beschreibende Anker («RankScan-Preispläne vergleichen») transportieren thematischen Kontext; generische Anker («hier klicken», «mehr») nicht. Intern helfen konsistente Anker zusätzlich festzulegen, welche Seite für einen Begriff ranken soll.

Best Practices #

  • Das Ziel beschreiben, nicht die Aktion — «hier», «weiterlesen» und nackte URLs vermeiden
  • Anker kurz, aber spezifisch halten (2–6 Wörter)
  • Formulierungen natürlich variieren; identische Exact-Match-Anker wirken manipulativ
  • Icon-Links brauchen einen zugänglichen Namen (-label oder )