Labordaten entstehen in einer simulierten Testumgebung mit festgelegten Geräte- und Netzwerkbedingungen. Sie helfen, technische Ursachen von Performance-Problemen zu finden.Zum Glossareintrag → (englisch lab data) werden in einer kontrollierten, simulierten Testumgebung erhoben, etwa mit definierten Geräte-, CPU- und Netzwerkeinstellungen. Sie beantworten die Frage: Wo könnte das Problem technisch liegen? Damit eignen sie sich vor allem zur Diagnose und Fehlersuche.

Typische Quellen für Labordaten sind:

  • Lighthouse ist ein quelloffenes Diagnosewerkzeug von Google, das Performance, Barrierefreiheit und weitere Qualitätsaspekte einer Seite in einer simulierten Laborumgebung prüft.Zum Glossareintrag →,
  • die Chrome DevTools,
  • WebPageTest,
  • der Labor-Bereich von PageSpeed Insights,
  • lokale Performance-Tests.

Wichtig ist die Abgrenzung zu Real User Monitoring (RUM) erfasst Leistungs- und Erlebnisdaten von echten Nutzern während ihres tatsächlichen Seitenbesuchs. Es liefert sogenannte Felddaten aus der realen Nutzung.Zum Glossareintrag →: Labordaten zeigen mögliche technische Ursachen, ersetzen aber keine echten Nutzerdaten. Ein guter Workflow lautet deshalb: erst Felddaten prüfen, ob ein Problem relevant ist, dann Labordaten zur Diagnose der Ursache nutzen. Weil Labordaten und Felddaten unterschiedliche Bedingungen abbilden, können ihre Werte deutlich voneinander abweichen.